Babylon Berlin

Diese Serie hat für jede und jeden was … schöne Bilder, coole Musik, Kriminalität, Sex, schöne Menschen und Geschichte.


Berlin, „Koks Emil“ der Kokain-Verkäufer, Bundesarchiv, Bild 102-07741 / CC-BY-SA 3.0

Avantgardistische Musik, zwielichtige Geschäfte und ein Fetisch …
das sind nur drei Merkmale der Serie Babylon Berlin. Eine Produktion, die alt und jung fasziniert. Nicht zuletzt wegen der Musik von Severija Janušauskaitė.

Babylon Berlin hat in viele Bereiche ausgestrahlt:  Musik, Literatur und Style der 20er und 30er Jahre boomen gerade.

Nachdem die Serie erst auf Sky lief und dann im ARD, wird sie seit dem 2. Januar nun nochmal ausgestrahlt. Warum? Weil sie einfach gut gemacht ist und man tatsächlich beim zweiten oder dritten Mal noch mehr faszinierende Details entdeckt.

Eine Inspiration

Mich persönlich interessiert diese flirrende Zeit der 20er Jahre sehr. Die Kunst, die Literatur der Zeit, aber auch die ungeheure Lebenslust nach dem Ende des 1. Weltkriegs sind elektrisierend. Gerade in Berlin scheint alles höher, schneller und weiter zu sein, die Stadt kocht und das vermittelt diese Serie auf wunderbare Art und Weise.

Berlin 1926: Im Garten des Berliner Hotels „Esplanada“ spielt zum 5 Uhr-Tee eine Jazzband.
Bundesarchiv Bild 183-K0623-0502-001, Berlin, Tanztee im „Esplanade“, CC-BY-SA 3.0 de

Und sie animiert dazu mal wieder in die Musik der Zeit reinzuhören, die nächste Party unter das Motto “Goldene 20er” zu stellen und Bücher wie “Berlin Alexanderplatz” oder Tucholskys Werke rauszuholen und sich mit der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen auseinanderzusetzen.

Die vhs und die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts

Auch für unsere Programmplanungen ist die Serie eine Inspiration, so dass wir im Herbst dieses Jahres einen Schwerpunkt zum Thema setzen werden.

Wie geht es Euch mit Babylon Berlin? Was mögt Ihr daran? Oder geht die Serie gar nicht an Euch hin?


1 Kommentar

  • Es ist halt so vieles falsch, was gezeigt wird. Leider. Ansonsten ist die Serie ganz nett. Aber herausragend ist sie nicht. Ich kann aber „Krieg der Träume“ empfehlen. Da stimmt alles. Es geht um dieselbe Zeit, beginnend mit der Novemberrevolution 1918 bis zu den Anfängen der Nazizeit und Basis sind Tagebücher realer Personen aus verschiedenen europäischen Ländern. Eine ganz faszinierende Serie, die einen sofort packt. Und eben neben Detailtreue auch Faktentreue liefert.

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