Ein paar Tipps wie man auch in der Kunst auf Nachhaltigkeit setzen kann

Sehr zu Recht ist das Thema Nachhaltigkeit momentan so präsent und wird immer präsenter. Es gibt viele Tipps im Bereich Haus und Garten, die dafür sorgen, dass die Umwelt weniger belastet wird und man auch wieder bewusster lebt. Die Wegwerfgesellschaft soll ein Ende haben und auch “Geiz ist geil” ist nicht mehr besonders angesagt.

Im Bereich Kosmetik und Bekleidung tut sich sehr viel. Die Dinge werden wiederverwertet, getauscht etc.

Aber wie sieht es eigentlich im Bereich der Kunst aus? Kann man hier auf Nachhaltigkeit achten und wenn ja, wie?

Gerade im Bereich der Farben ist das Thema sehr interessant, denn die künstlich hergestellten Farben haben vor ca. 200 Jahren dazu geführt, dass Künstler einfacher außerhalb des Ateliers malen konnten und somit auch eine neuer Stil entstehen konnte: der Impressionismus.

Damals waren diese Farben aber auch teuer und der Umgang mit ihnen bewusst. Sieht man heute, wie billig Farben sind und wie achtlos sie oftmals verschwendet werden, weil das Bewusstsein für das Material und den richtigen Umgang fehlt, dann ist man sehr erstaunt.

Daher setzen manche Künstler wieder auf Naturfarben. 

Blüten, Blätter oder Beeren lassen sich gut im Mörser zerkleinern und mit ein wenig Wasser vermengt entstehen tolle Farben.

Es ist eine tolle Erfahrung Farben selbst herzustellen.

So geht es zum Beispiel mit Spinat:

  • Den Spinat klein schneiden
  • Den Spinat im Mörser schön zermalmen und etwas Wasser hinzu
  • Das Ganze in einem Sieb oder durch ein Tuch auspressen.
  • Damit die Farbe nicht zu flüssig ist etwas Mehl dazu geben
  • Falls die Farbe zu matt ist, dann ein wenig Pflanzenöl dazu.
    Fertig!

Beim Papier kann man auf Bambusfasern setzen, da Bambus als  nachhaltiger Rohstoff gilt, weil er schnell nachwächst. 

Wenn man Keilrahmen kauft, dann sollte man schauen, wo das Holz herkommt.

Und eine ganz einfache Sache: Einen Mallappen verwenden und kein Küchenkrepp. Der Lappen kann ein altes T-Shirt sein o.ä., das so noch eine zweite Einsatzmöglichkeit findet.

Hättet Ihr Interesse an einem Kurs, der zeigt, wie man Farben selber herstellt?

Und habt Ihr noch Tipps für uns und die anderen Leser für mehr Nachhaltigkeit im Bereich der Malerei?

Dann her damit!

Bis dann!

 

Schreibe einen Kommentar