Helau, Alaaf und was man sonst noch so sagt!

Es ist wieder soweit!!

Es ist Fasching, Karneval, die 5. Jahreszeit, Narrenzeit, wie auch immer man diese Zeit betitelt, völlig egal – es darf getanzt, gelacht, gesungen und verkleidet werden.

In der letzten Woche habe ich über Retro und Nostalgie geschrieben, dazu passt irgendwie auch ein wenig diese Zeit, denn das Verkleiden lässt einen auch in andere Welten abtauchen.
Ich liebe es und habe am liebsten zum Straßenkarneval jeden Tag eine andere Verkleidung.

Sich zu verkleiden, die Lust an der Verkleidung ist schon sehr alt.

Schon in der mittelalterlichen Gesellschaft erlaubte die Verkleidung, der Karneval, einen Perspektivwechsel, das Spiel mit der eigenen Identität. Bei Kindern gehört es beinahe zum täglichen Spiel und dient tatsächlich auch der eigenen Identitätsfindung.

Manch einer/eine behauptet, dass es Menschen nutzen, um über die Stränge zu schlagen. Das mag hier und da stimmen, ich stelle aber in den meisten Fällen fest, dass es allein das Spiel mit einer anderen Identität ist und bei vielen Karnevalisten und Karnevalistinnen ist auch schon der Weg zum Kostüm das Happening. Es wird sich in Gruppen überlegt, welches Kostüm es denn in diesem Jahr sein soll, es wird gemeinsam genäht, gebaut und oder gekauft. Dann endlich kann man seine “anderen” Identitäten ausführen gemeinsam mit den Menschen, die die Alltagsidentität nur zu gut kennen, lieben und gerne mit ihr leben.

Also ziehen wir los, der Straßenkarneval beginnt!!!
Hellau und Alaaf!

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