Ich verstehe nur Bahnhof – Sprachverwirrung in der eigenen Muttersprache

Bunte Sprechblasen mit Fragezeichen

Ich weiß nicht mehr genau wie es anfing,  irgendwann waren wir erst im WhatsApp-Chat und dann auch im Büro tief drin im Sprachdschungel.

Das liegt nicht daran, dass meine Kolleg*innen aus vielen unterschiedlichen Ländern kommen, nein, nur aus unterschiedlichen Regionen des Landes.

“Mach mal die Tür los, die Oma kommt mit dem Feudel.”

Ja, das versteht nicht jeder und es würde wohl auch niemand so sagen. Denn die “Tür los machen” sagt man am Niederrhein und den Feudel holt man im Norden des Landes aus dem Schrank.

Wir haben noch viele Worte gefunden, wie zum Beispiel einen Teppich, den man nach dem Schwimmen oder dem Duschen braucht.

Ist Euch das auch schon passiert, dass ihr nicht verstanden habt, was Euer Gegenüber von Euch möchte oder dass Ihr nicht verstanden werdet?

Hier findet Ihr einen Artikel zu Deutschen Dialekten.

Natürlich ist es richtig und wichtig, dass die Kinder Hochdeutsch lernen in den Schulen, aber irgendwie freut man sich doch immer, wenn man einen Dialekt hört und weiß, dass dadurch ein bisschen Tradition einer Region lebendig bleibt.

Seit ein paar Jahren ist es Norddeutschland oder in Köln allerdings möglich in der Schule in einer AG den Heimatdialekt zu lernen und somit lebendig zu halten.

Schreibt uns doch mal Worte, die es nur bei Euch gibt.

 

2 Kommentare

  • Ich bin Badnerin, mit Leib und Seele 🙂
    Da kennt man den „Debbich“ auch als Decke, auf der man im Schwimmbad liegen kann oder als Zudeckmöglichkeit im Bett.
    Es gibt sooo viele herrliche Sachen ….. wie z.B. „wir machen uns gamaschig“ 🙂
    Kennt das wer?

  • Ach, ich liebe Dialekte! Ich komme aus dem Schwäbischen und wohne seit 16 Jahren in Thüringen und hier kann man „duggeln“, „ditschen“ und „schnurpsen“ und auch „Muuschibubu“ machen – herrlich!

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