Keine Zeit – wie Ihr das weiße Kaninchen zur Ruhe bringt

Ups.. .Mittwoch ist schon vorbei und immer noch „Keine Zeit, keine Zeit“ …wie das weiße Kaninchen bei Alice im Wunderland.

Geht es Euch auch manchmal so? Im Kopf tobt das weiße Kaninchen und vor lauter “Keine Zeit, keine Zeit-Gedanken” scheint die Zeit noch schneller zu rasen.

In solchen Momenten lohnt es sich innezuhalten und anstatt schneller, langsamer zu werden.

Das habe ich von meiner Tochter gelernt. Je mehr Zeitdruck ich machte, desto langsamer wurde sie. Und was soll ich sagen, am Ende kamen wir selten zu spät oder es musste etwas fallen gelassen werden und das hat dann auch keinen gestört.

Und was bringt es, es langsamer angehen zu lassen? Ganz einfach: Zeit!

Und in dieser kann man mal kurz überlegen:

  1. was muss?
  2. was kann?
  3. was kann warten?

Hilfreich ist es, sich die Punkte nach diesen drei Kriterien auch aufzuschreiben, dann kann man es immer noch mal nachsehen. Mich beruhigt das.

Wichtig ist es, dabei ehrlich zu sein. Es kann nicht sein, dass 20 Dinge an einem Tag zu Punkt 1 gehören und wenn das so wäre, dann müsste man wohl generell überlegen, was gerade nicht stimmt und wo entzerrt werden kann.

Menschen, die fest davon überzeugt sind, dass 20 Punkte an einem Tag oberste Priorität haben, sollten nicht fragen “was muss?”, sondern “was muss, weil es sonst weitreichende Konsequenzen hat?”.

Und spätestens dann erkennt man, dass es überschaubar ist und zu machen.

Ein weiterer Tipp wäre, sich mal zu fragen, ob die Anforderungen von außen kommen und nur schwer bis gar nicht zu beeinflussen sind, oder ob einige Punkte auf der Agenda stehen, die dem eigenen Perfektionismus zuzuschreiben sind.

Dazu könnte z.B. ein gemähter Rasen, die gebügelte Wäsche oder das üppige Feiertagsmenü gehören. Alles Dinge, die ich auch gerne “fein” habe, aber in stressigen Zeiten kann das warten.

So, und nun höre ich auf, denn ich habe “Keine Zeit, keine Zeit, keine Zeit” mehr 🙂

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