Mehr Miteinander

Philosophen, Psychologen, Politiker und so weiter werden gerade nicht müde zu erläutern, dass diese Krise die Menschen vielleicht – nein, sogar sehr wahrscheinlich – näher zusammen bringen wird.

Solidarität, Kreativität, Miteinander

Ich muss gestehen, dass mir das in den ersten Tagen nicht so vorkam. Meine sozialen Kontakte waren weitestgehend weg, und meine Kernfamilie stresste mich doch zunehmend. Wir haben uns dann in unserem trauten Heim zusammengerauft und dann lief es sehr gut. Mit den Freunden und Freundinnen habe ich einen guten Weg gefunden über sämtliche Konferenzplattformen einen Kaffeeplausch zu halten oder einen Cocktailabend mit viel Gelächter zu machen. Und ich merke, dass das auch guttut.

Tatsächlich frage ich häufiger mal hier und da nach, wie es geht, und ich bekomme die Frage auch öfter gestellt. Auch wenn es in den eigenen vier Wänden hin und wieder kracht, läuft es insgesamt gut. Tatsächlich lernt meine Tochter gerade viele Dinge nebenbei, einfach weil wir mehr zusammen sind und die Aufgaben im Haus verteilt werden müssen. Und ich probiere neue Dinge aus, die ich immer mal machen wollte und bei denen sonst regelmäßig etwas dazwischen kam.

So haben wir einen Yoga-Nachmittag miteinander gestaltet. Das war wunderbar. Anlass dafür war ein Buch, welches meine Schwägerin geschickt hat und das uns an ein Vorhaben erinnert hat, das schon lange in Planung war.

Wir waren danach sehr zufrieden – jede für sich – und miteinander auch.

Vielleicht habt ihr auch etwas auf Eurer Liste, das Euch diese Zeit versüßen kann und Euch näher zueinander bringt?

Bleibt gesund!

Schreibe einen Kommentar