Muttertag und eine Aufstiegsfeier: Was ich davon halte.

Letzten Sonntag war Muttertag! Ein Festtag für alle Mütter, denn an dem Tag kann man ausschlafen, es wird gekocht, aufgeräumt und die lieben Kinder sind besonders lieb, genauso wie der Ehemann.

Teddy mit Herz in der Hand

Soweit die Idee, die Realität sieht anders aus.

Und aufgepasst, nicht etwa, weil mal wieder keiner in der Familie dran denkt – das ist nicht möglich. Außer man geht einen Monat nicht vor die Tür, liest keine Zeitung oder schaut kein Fernsehen und lässt die Kinder nicht in die Schule gehen.

Nein, die Realität sieht zumindest bei mir anders aus. Denn schon meine Mutter sagte immer: “Kind, lass das an dem Tag. Wir machen alles wie immer, du hilfst mir das ganze Jahr hier und da, da brauchen wir diesen Tag nicht.”

Natürlich war auch ich genötigt in der Schule was zu basteln und es dann zu übergeben, aber tatsächlich habe ich an diesem Sonntag nichts anders gemacht als sonst.

Nun gab es einige Zeit Stimmen, die sagten: Am Vatertag zieht der Vater um die Häuser mit den Kumpels und die Mutter muss am Muttertag mit der Familie bei Kaffee und Kuchen sitzen. Frauen sollten auch um die Häuser ziehen.

Ich sag‘ euch was: Ich finde das blöd! Mein Mann zieht am Vatertag nicht um die Häuser und ich kenne auch sonst in unserem Umfeld keinen Vater, der das tut. Daher muss ich auch nicht mit meiner Familie bei Kaffee und Kuchen sitzen.

Wir machen uns einfach einen schönen Sonntag, an dem wir nicht für die Schule lernen, keine Steuererklärung machen, nicht arbeiten, sondern Spaß haben.

Was Spaß ist, das entscheiden wir zusammen.

In diesem Jahr waren wir in einem tollen Kinofilm und haben den Tag relaxt begangen, und ich habe mit meiner Tochter einen tollen Tag erlebt. Der Papa war in Köln und hat den Aufstieg des 1. FC Köln gefeiert, obwohl Muttertag ist und er doch heute den liebenden Ehemann spielen müsste 😉

Was ich sagen will: Ich brauche keinen perfekten Frühstückstisch einmal im Jahr und auch keine Nackenmassage, ich genieße die gemeinsame Zeit, aber nicht nur am Muttertag. Denn das ist doch wichtig, dass man schöne Dinge gemeinsam erlebt und unternimmt.

Für Inspirationen zur gemeinsamen Zeit …

guckt doch einfach mal ins JUKKS-Programm. Dort gibt es Tanz-Tage für Mütter und Töchter, Yoga-Wochenenden, Bastelnachmittage mit dem Papa und viele Anregungen, wie man eine gute Zeit haben kann.

Und für alle, die sich immer wieder Gedanken um das Mutterbild und die Mutterrolle machen, denen empfehle ich “Die Deutsche Mutter” von Barbara Vinken.

Und wie war Euer Muttertag?


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